Angekommen

Dienstag: Hell-Bourg

Wir haben es geschafft. Wir sind in Hell-Bourg angekommen. Wir haben auf der Straße einfach ein paar Stromkabel ignoriert und überfahren, sind Ästen und ungestützten Bäumen ausgewichen, haben kleine Wasserfälle durchquert (die es gestern nicht gab) und überhaupt Straßensperren sind für Weicheier (auch wenn ich nach mehreren doch recht stutzig wurde). Aber was soll’s, es gibt nur die eine Straße an unser Ziel.

Und zur Belohnung haben wir nun eines der (scheinbar) schönsten creolischen Dörfer im Nebel bzw. in den Wolken und im Regen.

Überraschend leckeres Abendessen

Zuerst wollte uns das Lokal beim Hotel gar nicht rein lassen. Gut, wir waren einfach eine halbe Stunde zu früh dran.

Als es dann endlich soweit war, gab es zur Abwechslung mal keine Auswahl bei den Speisen, unser Menü war vorgegeben.

Der erste Gang waren überbackene Pilze. Die waren schon mal recht gut.

Als zweiten Gang gab es Reis, Linsen, Pak Choi, Würstchen und eine Spezialität des Hauses. Und diese Spezialität war dann eine echte Überraschung. Es gab Bichique, ganz junge Grundeln (Fisch). Die schmecken wie kleine Krabben, total lecker. Zu bekommen sind die frisch eigentlich nur auf dem Schwarzmarkt, Kilopreis ca. 30 bis 50 Euro. Und hier oben kurz vor dem Vulkan bekommen wir die mal eben als Teil unseres Hauptgangs!

Und jetzt machen wir uns noch über unseren Nachtisch, flambierte Banane, her …